| Dorfschießen 1999 |
aktualisiert: 03.01.2001 |
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Ergebnisse vom Dorfschießen 1999 Alexander Beer ist Dorfkönig 1999 Das von den
Chieminger Almarausch-Schützen veranstaltete 5. Chieminger
Dorfschießen erreichte zwar nicht ganz die Teilnehmeranzahl wie vor zwei
Jahren, aber dennoch traten 538 Schützen in den fünf Tagen
gegeneinander und in 41 Mannschaften miteinander um Pokale, Sachpreise und
Urkunden an. Im Vergleich dazu besuchten 1995 nur 430 und 1997 604 Mitglieder
der Gemeinde Chieming die damaligen Dorfschießen. Teilnehmen konnte
jeder, der in der Gemeinde wohnhaft ist oder seinen Arbeitsplatz im Bereich
Chieming hat. So schlossen sich - bis auf wenige Einzelschützen - fast
alle Teilnehmer zu Mannschaften zusammen. Gewertet wurden dann jeweils die
sechs erfolgreichsten einer jeden Mannschaft, wobei nur höchstens zwei
'aktive Schützen' pro Mannschaft teilnehmen konnten. Viele
ortsansässige Firmenchefs kamen mit großen Teilen ihrer Belegschaft,
die Vereine und Stammtische mit einer großen Zahl Hobbyschützen und
- schützinnen. Manche Chieminger hielten zum ersten Mal ein Luftgewehr im
Anschlag und stellten fest, daß vor allem Konzentration und Ausdauer
einen Sportschützen auszeichnen.
Da die erzielten Ergebnisse aufgrund der raschen Auswertung durch Stefan Reichelt, Tobias Siglreitmayer, Helmut Stumhofer, jun. und Max Peteranderl nach kurzer Zeit am Aushang einzusehen waren, spornten sich viele gegenseitig an, noch bessere Treffer zu erzielen. Hierbei unterschied man zwischen Einzelwertung, die einen Sachpreis in Aussicht stellte und Mannschaftswertungen, die mit Pokalen und Urkunden geehrt wurden. Nicht zuletzt würde das beste Blattl den neuen Dorfschützenkönig bestimmen. Am Tag der Preisverteilung fanden sich alle Teilnehmer des Dorfschießens im großen Saal des Unterwirts zu Chieming ein. Der 1.Schützenmeister Helmut Stumhofer bedankte sich nach der Begrüßung bei allen Gemeindemitgliedern für das zahlreiche Erscheinen beim Dorfschießen und lobte zudem die teilweise erstaunlichen Ergebnisse der Teilnehmer. Außerdem galt sein Dank den Mitarbeitern des Vereins, die zuständig waren für Standaufsicht, Auswertung, Bedienung und Kasse. 13000 Schuß Munition wurden in den fünf Tagen verschossen. Sechs Vereinsgewehre gingen defekt, konnten aber teilweise schon während der Schießzeiten wieder repariert werden. Längere Wartezeiten waren diesmal sehr selten. Manche Schützen gingen nach der Voranmeldung derweil ins benachbarte Pub, um sich die Zeit zu vertreiben; andere hielten schon mal ein Auge auf ihre Mitstreiter und Konkurrenten. Der beste Nichtschütze war Klaus Stiriz mit 92 Ringen; er trat für das Team Ulmenstraße an. Den Platz der besten Nichtschützin teilten sich Erna Josefine Kirchmaier und Christel Stumhofer mit jeweils 87 Ringen. Auch die Jugendlichen hatten bei den Nichtaktiven zwei Beste: Sowohl Martina Schrobenhauser als auch Katharina Graf erreichten 80 von 100 möglichen Ringen. Den Meistpreis erhielten die Teilnehmer des Chieminger Trachtenvereins. Mit 52 Teilnehmern lagen sie mit großem Abstand vor den Chieminger Fußballern, die mit 43 Teilnehmern angetreten waren. Den Bronzeplatz sicherte sich die Mutter-Kind-Gruppe (MuKi), die 25 Schützinnen aktivieren konnten. Der neue Dorfkönig der Gemeinde Chieming heißt Alexander Beer (Mannschaft Montagsturner). Ein 112.5-Teiler reichte ihm zum besten Blattl auf der Königsscheibe. Mit 113.3 Teilerpunkten gewann Angelo Maier (Fußballer) den Platz des Wurstkönigs vor Susanne Kaffl (MuKi), die Brezenkönigin wurde. Bei der Mannschaftswertung Schützenklasse erreichte die Krieger- und Soldatenkameradschaft Chieming mit 529 den ersten Rang. Platz 2 sicherten sich die Mitarbeiter der Bäckerei Stumhofer, die insgesamt 518 Ringe erzielten. Mit 502 Ringen kamen die 6 besten des Burschenvereins Ising noch mit aufs Stockerl. In der Wertung Damenklasse erreichten die Damenturnerinnen mit 485 Ringen Platz 1 vor den Damen der Freiwilligen Feuerwehr Chieming (459 Ringe). Die Mannschaft MuKi II belegte mit nur einem Ring Abstand den dritten Platz (458 Ringe) Eine positive Entwicklung zeigte die Klasse der Jugendlichen. Konnten 1997 nur 2 Mannschaften gebildet werden, da nicht mehr Jugendliche teilnahmen, so konnten heuer 5 Jugendmannschaften um die höchsten Ringzahlen kämpfen. Die Fußballer Mädchen setzten sich mit 426 Ringen an die Spitze, gefolgt von der Pfarrjugend (422) und der Mannschaft Weidach Jung (380 Ringe). Die besten Ergebnisse lauten: Punktscheibe (Bestes Blattl, Sachpreise)
Mannschaftswertung Jugend 1.Fußball Mädchen (426 Ringe)
2. Pfarrjugend (422 Ringe)
3. Weidach Jung (380 Ringe)
4. GTEV Jugend (379 Ringe)
5. Fußballer D-Jugend (371 Ringe)
Mannschaftswertung Damenklasse: 1. Damenturnen (485 Ringe)
2. FFW Chieming Damen (459 Ringe)
3. Muki II (458 Ringe)
4. Frauenbund (454 Ringe)
5. Muki I (436 Ringe)
6. RWO (414 Ringe) (Anm. d. Red.: Röckeweiber Organisation)
Mannschaftswertung Allgemeine Klasse 1. Krieger-Soldaten-Kameradschaft (529 Ringe)
2. Firma Stumhofer (518 Ringe)
3. Burschenverein Ising (502 Ringe)
4. Faschingsfreunde Chieming (500 Ringe)
5. Volleyball (499 Ringe)
6. Stöttham (499 Ringe)
7. Seehäusl (497 Ringe)
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