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Sommerfest mit
Kartrennen der Chieminger Schützen
Im Rahmen des
diesjährigen Sommerfestes führten die Chieminger Schützen das
erstmals ein Kartrennen durch, das bei allen großen Anklang fand.
Der 2. Schützenmeister Ewald Enzinger stellte sowohl seine beiden
Karts, wie auch das Gelände vor seiner Halle zur Verfügung. Zudem
wurde wieder eine Schützenscheibe ausgeschossen, die der letztjährige
Gewinner Sepp Kirchmaier gestiftet hatte. Gegen 16.00 Uhr eröffnete der
Veranstaltungsleiter Ewald Ecclestone-Enzinger den
Großen Preis von Chieming. Zunächst wurde der Streckenverlauf des
Kurses erklärt: Am Ende der Start-Ziel-Gerade mußten die Fahrer
durch eine 120°-Linkskurve bis zu einer Rechts-Links-Kombination fahren.
Dort folgte dann die Senna-Schikane und anschließend eine im
höchsten Gang zu fahrende, sehr schnelle Rechtskurve, bis dann vor der
Prost-Kehre stark abgebremst werden mußte. Danach war man wieder auf der
Start-Ziel-Gerade. Die eingesetzten Rennkommissare achteten streng darauf,
daß niemand die Randsteine berührte. Ein Vergehen wurde mit einer
3-Sekunden-Zeitstrafe geahndet. Nach zwei Warmup-Runden wurde von jedem die zu
wertende Zeitrunde gefahren. Da die Strecke zu Beginn naß war, warteten
die Profis, bis der Straßenbelag etwas abgetrocknet war. Gleich zu
Beginn zeigten die Nachwuchsfahrer, daß geringes Eigengewicht die Autos
schneller um engere Kurven fahren läßt. Dies bewies
Christoph Reutemann-Reiter mit einer Zeit von
15.50s. Er lag nur um wenige Tausendstel hinter Tobias
Schumacher-Siglreithmayer, der die Tagesbestzeit von 15.37s fuhr. Der
dritte Platz ging an den Veranstalter selbst, der als Senior-Fahrer mit 16.28s
gerade noch auf 's Stockerl kam. Bernhard
Villeneuve-Wagner fuhr mit 16.75s auf den 4. Platz vor
Helmut Stewart-Stumhofer (16.91s). Gerade noch
für die Punkte reichte es für den sechst-plazierten
Stefan Rosberg-Reichelt; als letzter mit einer
17er-Zeit (17.87s) verdrang er Bernhard Hill-Huber
(18.15s) auf den undankbaren 7. Rang. 18.81s reichten Helmut Stewart-Stumhofer-II (jun.), um sich vor
Thomas Brabham-Breyer (18.87s) zu schieben. Dieser
lag nur 1s vor der besten weiblichen Fahrerin Rita
Lauda-Lampersberger (19.87) und Sebastian
Scheckter-Schauer (20.19s). Marianne
Hakkinen-Huber - mit 20.34s zweitbeste Fahrerin - und
Max Patrese-Peteranderl (21.59s) kamen auf die
Plätze 12 und 13. Seppi Lavaggi-Linner und
Max Surtees-Schrobenhauser folgten mit jeweils
22.16s und 22.38s. Den 16.Platz erfuhr sich Bernd
Herbert-Hauk mit 22.46s vor Snejezana
Surtees-Schrobenhauser (22.96s). Die beste 23er-Zeit brachte
Agnes Rosset-Ramsperger den 18. Rang vor
Hermann Surtees-Schrobenhauser (24.22s), der
selbst über seinen guten 19. Platz erstaunt war. Hubert Hunt-Hartmann (24.37s) und Elisabeth Patrese-Peteranderl (25.25s) lagen vor
Georg Lauda-Lampersberger (26.00) und
Angelo Mansell-Maier (26.12s) Das 35köpfige
Starterfeld wurde von Hans Barrichello-Berschl
(47.79s) im Sicherheitsfahrzeug überwacht. Dafür gewann dieser
anschließend die handbemalte Schützenscheibe mit einem
hervorragenden Schuß. Für die jeweils drei besten Fahrer in den
Kategorien Jugend, Damen und allgemeine Klasse gab es Preise und für alle
einen zünftigen Grillabend. Aus der
Kommentatorenkabine berichtete Th. Prüller-Breyer
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