zurück Sommerfest mit Kartrennen 1998
aktualisiert:
03.01.2001


Sommerfest mit Kartrennen der Chieminger Schützen

Im Rahmen des diesjährigen Sommerfestes führten die Chieminger Schützen das erstmals ein Kartrennen durch, das bei allen großen Anklang fand.

Der 2. Schützenmeister Ewald Enzinger stellte sowohl seine beiden Karts, wie auch das Gelände vor seiner Halle zur Verfügung. Zudem wurde wieder eine Schützenscheibe ausgeschossen, die der letztjährige Gewinner Sepp Kirchmaier gestiftet hatte. Gegen 16.00 Uhr eröffnete der Veranstaltungsleiter Ewald Ecclestone-Enzinger den Großen Preis von Chieming. Zunächst wurde der Streckenverlauf des Kurses erklärt:
Am Ende der Start-Ziel-Gerade mußten die Fahrer durch eine 120°-Linkskurve bis zu einer Rechts-Links-Kombination fahren. Dort folgte dann die Senna-Schikane und anschließend eine im höchsten Gang zu fahrende, sehr schnelle Rechtskurve, bis dann vor der Prost-Kehre stark abgebremst werden mußte. Danach war man wieder auf der Start-Ziel-Gerade. Die eingesetzten Rennkommissare achteten streng darauf, daß niemand die Randsteine berührte. Ein Vergehen wurde mit einer 3-Sekunden-Zeitstrafe geahndet. Nach zwei Warmup-Runden wurde von jedem die zu wertende Zeitrunde gefahren. Da die Strecke zu Beginn naß war, warteten die Profis, bis der Straßenbelag etwas abgetrocknet war.
Gleich zu Beginn zeigten die Nachwuchsfahrer, daß geringes Eigengewicht die Autos schneller um engere Kurven fahren läßt. Dies bewies Christoph Reutemann-Reiter mit einer Zeit von 15.50s. Er lag nur um wenige Tausendstel hinter Tobias Schumacher-Siglreithmayer, der die Tagesbestzeit von 15.37s fuhr. Der dritte Platz ging an den Veranstalter selbst, der als Senior-Fahrer mit 16.28s gerade noch auf 's Stockerl kam. Bernhard Villeneuve-Wagner fuhr mit 16.75s auf den 4. Platz vor Helmut Stewart-Stumhofer (16.91s). Gerade noch für die Punkte reichte es für den sechst-plazierten Stefan Rosberg-Reichelt; als letzter mit einer 17er-Zeit (17.87s) verdrang er Bernhard Hill-Huber (18.15s) auf den undankbaren 7. Rang.
18.81s reichten Helmut Stewart-Stumhofer-II (jun.), um sich vor Thomas Brabham-Breyer (18.87s) zu schieben. Dieser lag nur 1s vor der besten weiblichen Fahrerin Rita Lauda-Lampersberger (19.87) und Sebastian Scheckter-Schauer (20.19s). Marianne Hakkinen-Huber - mit 20.34s zweitbeste Fahrerin - und Max Patrese-Peteranderl (21.59s) kamen auf die Plätze 12 und 13. Seppi Lavaggi-Linner und Max Surtees-Schrobenhauser folgten mit jeweils 22.16s und 22.38s. Den 16.Platz erfuhr sich Bernd Herbert-Hauk mit 22.46s vor Snejezana Surtees-Schrobenhauser (22.96s). Die beste 23er-Zeit brachte Agnes Rosset-Ramsperger den 18. Rang vor Hermann Surtees-Schrobenhauser (24.22s), der selbst über seinen guten 19. Platz erstaunt war. Hubert Hunt-Hartmann (24.37s) und Elisabeth Patrese-Peteranderl (25.25s) lagen vor Georg Lauda-Lampersberger (26.00) und Angelo Mansell-Maier (26.12s) Das 35köpfige Starterfeld wurde von Hans Barrichello-Berschl (47.79s) im Sicherheitsfahrzeug überwacht. Dafür gewann dieser anschließend die handbemalte Schützenscheibe mit einem hervorragenden Schuß.
Für die jeweils drei besten Fahrer in den Kategorien Jugend, Damen und allgemeine Klasse gab es Preise und für alle einen zünftigen Grillabend.
Aus der Kommentatorenkabine berichtete Th. Prüller-Breyer